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Bäume für Zimbabwe

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Ziel des Projekts ist es, Pflanzflächen anzulegen, um schnell wachsende Bäume als Brennholz, sowie Obstbäume und andere Feldfrüchte anzubauen. Um solch ein ehrgeiziges Projekt zu planen und effizient durchzuführen, bedarf es eines großen Engagements, motivierter und überzeugter Veranstalter und der nötigen finanziellen Mittel.

Im Rundbrief 2007 hatten wir dazu aufgerufen, „Bäume für Zimbabwe“ zu spenden. Damit rührten wir die Trommel für das damals neue Projekt namens „Woodlots“ - Baumpflanzungen. Übergeordnetes Thema ist dabei – wie auch beim Vorgänger „Chingwa Stove“ (Bau von rauchgasarmen und brennholzsparenden Öfen) - das umfassende und bislang oft vernachlässigte Gebiet „Umweltschutz“.

Wood lots Das MGFFI (Ministerium für Generationen, Familien, Frauen und Integration) mit Sitz in Düsseldorf fördert auch dieses Projekt mit einer großen Geldsumme. Dies ist mehreren Umständen zu verdanken:

Einerseits ist das vorhergehende und mittlerweile abgeschlossene Projekt „Chingwa Stove“ bereits durch diese Institution finanziert worden. Die guten Erfahrungen, die dabei auf beiden Seiten gemacht wurden, führten dazu, dass auch der Antrag für das Folgeprojekt genehmigt wurde. So funktionierte die Abwicklung des Ofenbau-Projektes reibungslos nach Plan, und die als Nachweis erforderlichen Abrechnungsbelege waren sauber aufgelistet und lagen der Behörde pünktlich vor.

Darüber hinaus waren die beiden Managerinnen der zimbabwischen Nicht-Regierungs-Organisation JPV, Mabel Moyo und Bertha Jambaya, im Rahmen ihrer Rundreise im Herbst 2006 persönlich beim Ministerium vorstellig geworden. Dort hatten sie die Gelegenheit, mit ihrer positiven Ausstrahlung und ihren beeindruckenden Persönlichkeiten Überzeugungsarbeit für das Projekt zu leisten. Auch die „Stiftung Umverteilen“ mit Sitz in Berlin hat auf eine Anfrage von BAOBAB hin einen Zuschuss in Höhe von rund 7 % der Gesamtfördersumme beigesteuert. Hierfür sind wir sehr dankbar!

Das Pflanzprojekt hat unterdessen konkrete Formen angenommen:

Zunächst sind – nach altbewährtem Schema – Workshops in Harare und Bulawayo veranstaltet worden, in deren Vorfeld Interessentinnen für das Thema Umweltschutz sensibilisiert wurden. Die Workshops dienten dazu, theoretisches Wissen an die JPV-Fieldworkers und ausgewählte Frauen zu vermitteln (Themen waren unter anderem: Methoden der Bodenbearbeitung, Maßnahmen gegen Bodenerosion, Futterkrippen, Einführung & Pflege des Feldwaldbaus, Ziehen von Setzlingen von Früchten etc.). Die so ausgebildeten „Fieldworkers“ wiederum strömen anschließend mit ihrem Wissen und einem „Start-Kit“ (unbedingt notwendige Utensilien) ausgestattet in ihre Heimatdörfer im Hinterland und vermitteln dort ihrerseits wiederum mehreren Interessierten ihr Wissen.

Aufgrund der klimatischen Bedingungen in Zimbabwe kann das Setzen von Jungpflanzen nicht zu jeder Zeit im Jahr erfolgen. Regen- und Trockenzeiten geben den natürlichen Rhythmus vor, von dem jede Landwirtin abhängig ist. Unter dem Motto – „cut a tree – plant a tree“ – (Fälle einen Baum – Pflanze einen neuen dafür!) wurden in Erwartung der Regenfälle bereits alle Vorbereitungen (Boden bearbeiten, umgraben, düngen) getroffen, um bei Bedarf sofort loslegen zu können.